Der Rainfarn

Pflanze Rainfarn (Tanacetum vulgare) wo Platz ist, denn Insekten profitieren von dieser schönen und vielseitigen Pflanze. Hier die wichtigsten Infos zur Pflanze. 

Standort und Boden

Der Rainfarn 'Tanacetum vulgare' braucht viel Sonne, akzeptiert aber Halbschatten. Als Boden benötigt er nährstoffreichen, feuchten, durchlässigen aber mäßig stickstoffreichen Boden.
Berücksichtige bei der Pflanzung, dass sich der Rainfarn ausbreiten wird. Das Entfernen von Wurzelausläufer begrenzt die Ausbreitung.

Aufzucht

Neben der Teilung bestehender Pflanzen ist die Stecklingsvermehrung machbar. Samen werden auf einen glatten Boden ausgebracht und fest angedrückt. Bedecke die winzigen Samen auf keinen Fall mit Erde - Rainfarn ist ein Lichtkeimer. In der Vorkultur ab März und als Direktsaat im Freiland ab Mitte April kann der Samen ausgebracht werden. Er keimt ab 14 Tagen bei 10 Grad.
Die Samen sind sehr klein. 1.000 Samen wiegen 0,11 Gramm (TKM). 

Pflege

Der Rainfarn stellt keine großen Ansprüche. Er ist mehrjährig und winterfest (bis -30 Grad). Zu trocken sollte es für den Rainfarn nicht werden - also gießen!

Verwendung

Die Pflanze ist giftig, der Hautkontakt kann zu alergischen Reaktionen führen. Trotzdem ist er eine vielseitig einsetzbare Pflanze:
- Ein Trockenstrauß vertreibt lästige Insekten,
- Verjaucht hilft er gegen Blattläuse und Milben,
- in einem Kissen eingenäht hilft die trockene Pflanze gegen Flöhe bei Hunden und Katzen,
- Die gelben Blüten waren früher ein begehrtes Färbemittel,
- Imker verwenden die getrockneten Blätter im Smoker zur Beruhigung der Bienen,
- Früher wurde aus der Pflanze ein Mittel gegen Bandwürmer gewonnen, woher der umgangssprachliche Name 'Wurmkraut' rührt.

Verkauf

Sollte ich Samen vom Rainfarn übrig habe, verkaufe ich diese im Shop. Schaut auf jeden Fall vorbei! Ich kann nicht alle Samen in meinen  Seedballs verarbeitem.

 

Rainfarn