Die Gemeine Nachtkerze 

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) trägt ihren Namen aus guten Grund. Ihre schönen gelben Blüten öffnen sich erst in der Dämmerung. Sie zielt auf Nachtfalter als Bestäuber ab. Bienen und Hummeln kommen erst am nächsten Tag auf den Genuss der Blüten!
Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Rosette aus, um im zweiten Jahr den Blütenständer auszubilden.
Als aus Nordamerika eingewanderter Neophyt gehört sie nicht zu den natürlichen Wildblumen Europas.  

Standort und Boden

Warme und sonnige Standorte im Garten sind für die Gemeine Nachtkerze optimal. Lehmige Sandböden (mager), die Staunässe verhindern, lassen die Pflanze ideal wachsen.

Aufzucht

Der Zeitraum für die Aussaat ist von April bis Juli. Da die Gemeine Nachtkerze ein Lichtkeimer ist, bedecke die Samen mit maximal etwas Erde - besser andrücken und sie keimt nach ca. 14 Tagen. Sie braucht Platz. Vereinzele die Jungpflanzen auf einen Abstand von 20-25 cm zueinander.
Die Samen sind klein. 1.000 Samen wiegen 0,47 Gramm (TKM).

Pflege

Wenn der Standort der richtige ist, braucht die Gemeine Nachtkerze keine besondere Pflege.

Verwendung

Die essbare Pflanze wird im großen Stil angebaut, um aus ihren Samen Öl zu gewinnen. Das Nachtkerzenöl findet in Naturheilmittel Verwendung und ist reich an Gamma-Linolensäure.
Sie ist eine dekorative Pflanze, die als Schnittblume aber besonders im Garten die ganze Schönheit ihrer großen Blüten darbietet.
Die Blätter sind gut für Salat oder Spinat, die Wurzeln im ersten Jahr wie Schwarzwurzeln als Gemüse nutzbar oder die Blüten als essbare Dekoration verwenden.

Verkauf

Sollte ich noch Samen der Gemeinen Nachtkerze übrig habe, verkaufe ich diese im Shop. Schaut auf jeden Fall vorbei! Nicht immer kann ich alles in den Seedballs unterbringen.

Gemeine Nachtkerze